Triathlet Patrick Benz kürt 2022 mit dem Schweizermeistertitel

Dankbar blickt der Athlet Patrick Benz auf eine Saison zurück, die reich an sportlichen Highlights war.

Die Siegesserie reicht vom Turgauer Meister beim Frauenfeld Triathlon über eine neue persönliche Bestzeit beim Locarno Triathlon bis hin zum Schweizermeistertitel aller Altersklassen.

Dabei gelingt dem «Agegrouper»* die Balance, ohne selbst auferlegten Erfolgsdruck an den Start zu gehen und gleichzeitig seinen gesunden Ehrgeiz beizubehalten.

Patrick_Benz_HCK

Patrick, mit welchen Erwartungen bist Du Anfang des Jahres in die Triathlon-Saison 2022 gestartet?

Patrick Benz: Am Anfang der Saison 2022 habe ich mir sehr klare und stark formulierte Ziele gesetzt, zum Beispiel für die Halbmarathon Schweizermeisterschaft im März in Oberriet SG. Ich wollte die 21,0975 Kilometer lange Strecke in einer ganz bestimmten Zeit laufen. Doch an diesem 20. März herrschte sehr stürmisches Wetter. Die Rahmenbedingungen passten einfach nicht zu der Zeit, die ich mir vorgenommen hatte. Obwohl ich mit 1 Stunde 13 Minuten trotzdem keine schlechte Zeit gelaufen bin, war ich demotiviert. Aufgrund dieser Erfahrung habe ich die Art der Zielformulierung dann nochmals angepasst. Seither nehme ich nicht mehr einen bestimmten Rang oder eine bestimmte Zeit in den Fokus, sondern verfolge das Ziel, meine beste Leistung abrufen zu können. Das hat mir sehr geholfen.

Was hat dieser Perspektivenwechsel bewirkt?

Patrick Benz: Das Ändern im Denken bewirkte den Change. Bei der «Challenge Riccione» am 1. Mai bin ich innerlich frei und ohne Erfolgsdruck angetreten, mich auf dem Podest zu sehen. In den Wochen zuvor war ich nicht zu 100 % „t und stellte meine Teilnahme an diesem Triathlon über die Mitteldistanz zeitenweise sogar infrage. Nach der Halbmarathon Schweizermeisterschaft erkrankte ich an COVID und hatte anschliessend Probleme mit einer Sehne am Knie, was mich am Training sehr stark hinderte. Ich entschied mich trotzdem, an den Start zu gehen – ich nahm einfach die Erwartungen an mich selbst etwas zurück. Abends durfte ich mich dann an der Award Ceremony für meinen 2. Platz feiern lassen.

Wie ging die Saison anschliessend für Dich weiter?

Patrick Benz: In der zweiten Saisonhälfte habe ich unbeirrt an dem Ziel festgehalten, die beste Leistung abzurufen. Diese Veränderung des Mindsets hat anhaltend etwas in mir bewirkt. So ist es für mich auch weiterhin gut gelaufen, z. B. beim Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil, der immer ein Highlight für mich ist. Ich lief als Zweiter meiner Altersklasse ins Ziel und belegte unter allen Athleten den 4. Rang. Beim Locarno Triathlon am 4. September stellte ich für mich auf der olympischen Distanz mit 01:57:38 dann eine neue persönliche Bestzeit auf und beendete diesen Wettkampf als «Overall-Sieger». So bin ich eine Woche später mit einem guten Gefühl an die Schweizermeisterschaften nach Lausanne gefahren. Dort konnte ich mir erneut den «Overall Agegroup Sieg» und damit den Schweizermeistertitel in allen Altersklassen sichern. Ich will darum kein Aufheben machen, doch dieser Titel bedeutet mir mega viel und ist mir auch sehr viel wert.

Wenn Du die Saison 2022 nochmals Revue passieren lässt – mit welchen Gefühlen blickst Du zurück?

Patrick Benz: Ich emp“nde eine grosse Zufriedenheit und bin dankbar dafür, dass ich 2022 an insgesamt 12 Events teilnehmen und dort eine Serie von Erfolgen erzielen konnte – vom Turgauer Meister beim Frauenfeld Triathlon bis hin zu meiner neuen persönlichen Bestzeit. Der Schweizermeistertitel sticht zwar besonders hervor, doch letztlich steht er stellvertretend für den gesamten Saisonverlauf. Ich vergleiche das mit einem Puzzle, das sich aus 1’000 Teilen zusammensetzt. Dazu zählt meine Familie. Meine Frau unterstützt mich dabei, dass ich meinen Sport so ausleben kann, wie ich mir das wünsche. Dazu zählen optimale Trainings, eine gute Gesundheit sowie ausreichende Regeneration. Um meine beste Leistung erbringen zu können, hat auch die Ernährung einen grossen Einfluss. Und wie bereits erwähnt, spielt in diesem Puzzle auch das Mindset eine zentrale Rolle – die Wettkämpfe mit Leichtigkeit angehen zu können und dabei Freude und Spass zu empfinden.

Welche Schwerpunkte setzt Du in Sachen Ernährung?

Patrick Benz: Ich bin immer mehr dazu übergegangen, mich vegan zu ernähren – nicht in erster Linie aus ethischen Gründen, sondern zu Gunsten einer gesteigerten Leistungsfähigkeit und besseren Verträglichkeit. Bei den Makronährstoffen versuche ich, meinen erhöhten Proteinbedarf als Sportler zu decken. Nach dem Low-Carb-High-Fat Prinzip achte ich darauf, gesunde Fette und wenig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Was die Mikronährstoffe anbelangt, ist meine persönliche HCK®-Mischung seit 2019 ein fester Bestandteil meiner Ernährung.

Wenn man anfängt sich damit zu beschäftigen, wird einem schnell klar, welchen Mehrwert dieses Präparat gegenüber konventionellen Nahrungsergänzungsmitteln bietet. Mir ist aufgefallen, dass Anbieter in der Werbung bestimmte Einzelsubstanzen als neuartig anpreisen, wie z. B. Tryptophan oder Safran für eine gute Schlafqualität. Gespannt schaue ich dann jeweils nach, ob das auch in meiner Mischung bereits enthalten ist. Und siehe da – ja, alles drin. Und zwar nicht aufgrund eines Trends, sondern weil mein Bedarf vorab im Blut gemessen wurde. Den Grundsatz «Messen – Machen – Messen» „finde ich gut. Damit ist gewährleistet, dass alle erforderlichen Substanzen optimal zusammenspielen – also z. B. auch das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren, Coenzym Q10 oder Eisen und Zink, das meine Zellen vor oxidativem Stress schützt.

Hinter Dir liegt eine sehr erfolgreiche Saison, die Du mit dem Schweizermeistertitel gekürt hast. Ist das für Dich ein Ansporn, 2023 als Profi zu starten?

Patrick Benz: Diese Frage wird mir immer öfter gestellt. Es kommt entscheidend darauf an, was ich erreichen will. Mir ist es wichtig, mich in der «Agegroup» weiter unter den erfolgreichen Triathleten der Schweiz zu etablieren. Dazu zählt auch, an der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Finnland zu zeigen, auf welchem Level ich international stehe. Grundsätzlich wäre es möglich, in der kommenden Saison ins Prolager zu wechseln. Doch was hätte ich davon? Ohne mein wöchentliches Trainingspensum von 16 auf 25 Stunden aufzustocken, würde sich an meiner Leistung vermutlich wenig ändern. Ich hätte mehr Druck und würde auch mir selbst wieder mehr Druck machen. Wenn das zu Lasten der Freude ginge, fände ich das sehr schade. In meinem Beruf arbeite ich mehr als 80 %, habe eine Familie mit einer kleinen Tochter – diese Lebensbereiche dürfen nicht unter dem Sport leiden; sie sind vielmehr Teile meines persönlichen «Puzzles». Es geht mir darum, als Triathlet Spass zu haben und gleichzeitig den Ehrgeiz beizubehalten.

* Agegrouper ist eine andere Bezeichnung für «Altersklassen-Sportler» oder «Amateur-Triathleten»

Interview: Jürgen Kupfermschid

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